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Ist Döner gesund? Gesunder Snack oder Kalorienbombe?

“Döner macht schöner!”, sagen wir in Berlin. Doch was taugt der beliebte Döner als Mahlzeit? Heute beschäftigen wir uns mit der spannenden Frage: Handelt es sich bei einem leckeren Döner um gesundes Fast Food (Buch gesundes Fast Food: LEON. Natürlich Fast Food: Ehrlich. Einfach. Gut.*)oder eher um eine Kalorienbombe, die sich bei regelmäßigem Konsum als Fettpölsterchen auf den Hüften niederschlägt und langfristige Trainingserfolge verhindert?

Wie gesund oder ungesund ist ein Döner?

Um beurteilen zu können, wie gesund oder ungesund ein Döner ist, nehmen wir zunächst einmal die einzelnen Bestandteile eines typischen Döner-Kebabs genauer unter die Lupe:

1. Zutat: das Brot

Die meisten Dönerbuden verwenden Fladenbrot, welches einige Sekunden in einem Kontaktgrill (z.B. Tefal Kontaktgrill*) geröstet wird. Es enthält vorwiegend Kohlehydrate und je nach Größe zwischen 250 und 300 kcal.

2. Zutat: das Fleisch

Kross gegrilltes Dönerfleisch – hmm … lecker. Die gute Nachricht: In Dönerfleisch steckt reichlich Eiweiß. Prima als Treibstoff für deine Muskelzellen. Allein der Fettanteil trübt die Freude ein wenig. Falls du die Wahl hast, solltest du auf jeden Fall zu Geflügelfleisch greifen. Das enthält in der Gesamtbilanz weniger Fett als Fleisch vom Lamm, Schwein oder Rind.

Für deine Gesundheit ist es außerdem vorteilhaft, wenn dein Lieblingsdönerstand auf Geschmacksverstärker und undefinierbare Zusatzstoffe konsequent verzichtet. Im Zweifel fragst du den Verkäufer einfach mal danach.

3. Zutat: Kraut und Salat

Mithilfe einer großen Zange schaufelt der Verkäufer jede Menge Rot- oder Weißkraut und grünen Salat ins aufgeschnittene Fladenbrot. Im Normalfall handelt es sich dabei zwar nicht unbedingt um hochwertige Öko-Ware, dennoch sind wertvolle Vitamine und Ballaststoffe enthalten, die deinen Snack ordentlich aufwerten.

4. Zutat: Tomate und Gurke

Diese beiden Zutaten drücken deinem Döner einen regelrechten Gesundheitsstempel auf. Tomate enthält die Vitamine C, A, B1, B2 und E, Niacin sowie wichtige Mineralstoffe. Auch in der Gurke finden sich neben jeder Menge Wasser und Aroma wertvolle Gesundheitsbausteine.

5. Zutat: Zwiebel

Kaum zu glauben: Die Streifen oder Ringe aus der scharfen Knolle sind die wohl gesündeste Döner-Zutat. Neben Vitamin C liefern sie Magnesium, Kalzium und Kalium.

6. Zutat: die Soße

Von Döner-Anbietern, die ihre industriell hergestellten Soßen aus großen Plastikeimern schöpfen, solltest du lieber nichts kaufen. Zumeist sieht die Pampe nicht nur chemisch aus, sondern schmeckt auch so. Viel besser, leckerer und vor allem verträglicher sind selbst zubereitete Soßen.

Im Zweifel darfst du auch hier den Verkäufer ruhig nach den Inhaltsstoffen fragen.

7. Zutat: verschiedene Extras

Ob Schafskäse, Ananas oder Falafel (kleine Bällchen aus Kichererbsen): Diese Extras darfst du ohne Bedenken ordern und genießen. Vor allem Falafel und Ananas steigern durch ihre Inhaltsstoffe den physiologischen Wert deines Döners.

Unser Fazit:

Ein qualitativ hochwertiger, vegetarischer Döner mit den entsprechenden Zutaten, wie Salat, Tomate, Gurke, Zwiebel, Käse, Falafel oder Ananas ist eine vollwertige Mahlzeit und enthält durchschnittlich 450 kcal.

Sofern die Qualität des Fleisches stimmt, ist hiervon selbstverständlich auch eine Portion erlaubt. In Verbindung mit dem Fladenbrot und der Soße kann der Döner zwar schnell zur Fettbombe mit circa 650 bis 700 kcal werden – doch für ein Fast Food Gericht ist er immer noch überdurchschnittlich gesund.

Den täglichen Verzehr möchten wir allerdings nicht empfehlen. Wir sehen den Döner als das, was er ist: Ein leckeres Genussmittel, welches du nicht jeden Tag essen solltest – auf welches du jedoch auch auf keinen Fall ganz verzichten musst.

Hast du vielleicht schon einmal einen Döner zuhause zubereitet und leckere Tipps für uns? Dann hinterlasse uns doch einen Kommentar. Vielleicht machen wir ja daraus einen eigenen Beitrag. :-)

Bildnachweis: Depositphotos_Kesu01

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