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Stabi-Training – Was bringt Dir das Stabilitätstraining?

Aus dem Profisport ist es bereits nicht mehr wegzudenken. Und auch bei Amateuren findet das Stabilitätstraining immer mehr begeisterte Anhänger. Was Klinsmann 2008 als Trainer beim FC Bayern einführte, ist heute fester Bestandteil nahezu jeden professionellen Trainings.

Durch das Stabi-Training wird gezielt die sonst schwer zu trainierende Haltemuskulatur mobilisiert. Perfekt für alle, die ihren Körper beim Sport stark beanspruchen, oder einfach nur auf Dauer gesünder trainieren möchten.

Was ist Stabilitätstraining?

Der Begriff Stabilitätstraining bezeichnet eigentlich eine Vielzahl von Übungen und kein fest definiertes Workout. Welche Übung für wen infrage kommt, entscheidet in der Regel der Trainer oder ein Physiotherapeut.

Allen gemeinsam ist jedoch eine durch Geräte destabilisierte Trainingsunterlage, die einen hohen Trainingsreiz auf die Haltemuskulatur ausübt.

Das kann zum Beispiel ein Ballkissen sein, aber auch ein Wackelbrett oder eine sehr dicke und weiche Trainingsmatte.

Was erwartet Dich beim Stabilitätstraining?

Auf der instabilen Unterlage werden verschiedene Balanceübungen durchgeführt, etwa Einbeinstand, Standwaage, Kniebeugen oder Liegestütze.

Je besser Du trainiert bist, desto mehr erhöht sich der Anspruch der Übungen. Von einfachem Ganzkörpertraining wie Liegestütze bis zur Integration der soften Unterlage ins herkömmliche Gerätetraining ist alles möglich.

Hintergrund des Stabi-Trainings ist, dass die Haltemuskulatur normalerweise jede Deiner Bewegungen koordinieren würde. Da diese aber kaum trainierbar ist, ist sie in Zeiten überwiegend sitzender Tätigkeiten meist verkümmert.

Werden nun bei einer Bewegung nur die oberflächlichen, dynamischen Muskeln benutzt, führt das zu Fehlbelastungen und langfristig Verletzungen. Der wackelige Boden sorgt dafür, dass die Haltemuskulatur stark arbeiten müssen, um die Instabilität des Körpers auszugleichen.

So werden sie gezielt mittrainiert und der neue Bewegungsablauf auch im Gehirn gespeichert.

Was sind die Vorteile von Stabilitätstraining?

Jede Bewegung geht von Deiner Mitte aus. Egal ob Gehen, Springen oder Bankdrücken. Die Muskelkette, die die Bewegung ausführt, wird stets durch die tief liegende Haltemuskulatur initiiert. Da diese aber äußerlich nicht sichtbar ist, wird sie bei den meisten Trainings vernachlässigt.

Wer dagegen auf regelmäßige Stabilitätsübungen setzt, wird sofort einen positiven Effekt auch in anderen Sportarten merken. Denn ein stabiler Körper ist aufgerichteter und kann komplexe Bewegungsabläufe einfacher umsetzen. Der gesündeste Weg zu mehr Leistung und weniger Verletzungsrisiko.

Für wen ist Stabilitätstraining geeignet?

Stabilitätstraining ist sehr variantenreich und kann von einfachen Balanceübungen bis zum komplexen Ganzkörper-Workout gesteigert werden. Deshalb ist es nicht nur für Anfänger, sondern auch für Trainierte sehr gut geeignet.

Werden die Übungen ruhig ausgeführt und sind gut auf das eigene Fitnesslevel angepasst, besteht auch kein Verletzungsrisiko. Selbst Menschen mit intensiven Vorerkrankungen wie Bandscheibenvorfällen leisten mit Stabilitätstraining langfristig einen entscheiden Beitrag zur eigenen Schmerzfreiheit.

Worauf sollte man beim Stabilitätstraining achten?

Ganz entscheidend ist bei der Auswahl der Übungen auf die kompetente Hilfe eines Trainers oder Physiotherapeuten zu setzen.

Da die Haltemuskulatur von außen nicht sichtbar ist, kann die eigene Belastbarkeit schnell falsch eingeschätzt werden. Denn auch äußerlich gut trainierte Menschen haben hier häufig Defizite. Heftiger Muskelkater und Zerrungen sind die Folge.

Werden die Übungen und vor allem die Art der Unterlage gut auf den eigenen Leistungsstand angepasst, gibt es praktisch kein Verletzungsrisiko.

Möchtest Du gesund bleiben und etwas für Deine Fitness tun, dann können wir Dir ein regelmäßiges Stabilitätstraining nur empfehlen.

Probiere es doch einfach selbst einmal aus und schreib uns Deine Erfahrungen in den Kommentaren.

Bildnachweis: ©Depositphotos_DragonImages

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