Unsere Redaktion vergleicht alle Produkte unabhängig. Dabei verlinken wir auf ausgewählte Online-Shops und Partner, von denen wir ggf. eine Vergütung erhalten. Mehr Infos.

Vibrationstraining – Kannst du dein Fett einfach wegschütteln?

Einfach auf die Vibrationsplatte stellen, ein paar Minuten später wieder absteigen und aussehen wie ein Top-Sportler? Nun, ganz so leicht ist das Body-Shaping auch mit dem Vibrationstraining leider nicht.

Doch das Training auf der Platte bietet dir dennoch interessante Möglichkeiten, dein Krafttraining zu ergänzen und ordentlich Zeit zu sparen.

Wir erklären dir, was hinter dem Vibrationstraining steckt und für wen es geeignet ist.

VP250 Vibrationsplatte im Edlen Curved Slim Design*
Die Vibrationsplatte VP250 bietet dir 7+1 Trainingsprogramme inkl. Yoga Option. Damit dir der Einstieg in das Vibrationstraining möglichst leicht fällt, sind beim Kauf professionelle Trainingsvideos dabei.

*Letzte Aktualisierung am 27.11.2020 / alle Links sind Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Was ist Vibrationstraining?

Das Vibrationstraining findet auf einer vibrierenden Platte statt, die in einem Frequenzbereich zwischen 5 bis 60 Hz vibriert. Die Vibrationen sollen den Muskelaufbau während der einzelnen Übungen unterstützen, da sie einen zusätzlichen Trainingsreiz darstellen.

Häufig wird statt Vibrationstraining auch der Begriff Power Plate®-Training oder Galileo®-Training verwendet. Dabei handelt es sich genau genommen um Markennamen zweier Hersteller, die Vibrationsplatten anbieten. Somit ist also das Training auf der Power Plate® oder auf dem Galileo®-Trainingsgerät eine von mehreren Möglichkeiten, Vibrationstraining zu machen.

Was erwartet dich beim Vibrationstraining?

Bei einem Vibrationstraining stellst du dich nicht lediglich auf die Platte und wartest deine Zeit ab, sondern du machst auf der Platte verschiedene Übungen, die auch aus dem normalen Bodyweight-Training bekannt sind, wie zum Beispiel Kniebeugen oder Liegestütze mit den Armen auf der Platte.

Wenn du also glaubst, dass du dich beim Training auf der Vibrationsplatte nur ordentlich durchschütteln lassen musst, um dein Fett loszuwerden, müssen wir dich leider enttäuschen. Denn auch beim Vibrationstraining kommst du ordentlich ins Schwitzen. Doch wie sagt man so schön: “Ohne Schweiß, kein Preis!”.

Warum solltest du Vibrationstraining ausprobieren?

Das Vibrationstrainings bietet dir im Vergleich zum herkömmlichen Krafttraining den Vorteil, dass die Belastung deiner Muskulatur durch die zusätzlichen Vibrationen um ein Vielfaches gesteigert wird und der Zeitaufwand für das Training somit sinkt.

Auch können bewegungseingeschränkte Personen von dieser Art des Trainings profitieren, da bereits auch bei kleinen Bewegungen und leichten Übungen ein gesteigerter Trainingseffekt eintritt.

Zudem bietet dir Vibrationstraining die Möglichkeit, zusätzlich zu der willkürlichen Muskulatur, also der Muskulatur, die du bewusst ansteuern kannst, auch die unwillkürliche Muskulatur, die maßgeblich zu einer Stabilisierung des Körpers beiträgt, zu trainieren.

Grundsätzlich gilt, dass sich durch die Stärkung deines gesamten Muskelapparates langfristig dein Grundumsatz erhöht, du also mehr Kalorien im Ruhezustand verbrennst. Kombiniert mit einer gesunden und kalorienreduzierten Ernährung, die deinen Körper in ein Kaloriendefizit versetzt, werden deine überschüssigen Fettpölsterchen nach und nach schmelzen.

Für wen ist Vibrationstraining geeignet?

Vibrationstraining ist im Prinzip für fast alle geeignet. Jedoch sollte deine Muskulatur schon eine gewisse Kraft aufweisen, damit sie den Vibrationen etwas entgegenzusetzen hat.

Als blutiger Sport-Anfänger solltest du also vorher besser mit normalen Kräftigungsübungen beginnen, um deinen Körper zunächst zu stärken und ein Gefühl für deine Muskulatur zu gewinnen. Denn die starken Vibrationen können sonst deine eventuell zu schwache Muskulatur überfordern.

Ansonsten lässt sich das Training auf der Vibrationsplatte problemlos unterschiedlichen Fitness-Levels anpassen, so dass sowohl Einsteiger als auch bereits gut trainierte Personen auf ihre Kosten kommen. Dies lässt sich über die Anpassung der Übungen, aber auch der Trainingsdauer erreichen.

Wer sollte besser kein Vibrationstraining machen?

Als Sportanfänger solltest du besser auf Vibrationstraining verzichten und zunächst am Aufbau deiner Muskulatur und Kraft arbeiten, bevor du dich auf die Vibrationsplatte stellst.

Auch bei Schäden im Knorpel, der bei den Übungen belasteten Gelenken, sollte von einem Vibrationstraining abgesehen werden.

Die Vibrationen sind für den gesamten Körper extrem fordernd und deine Muskulatur und Gelenke müssen in der Lage sein, die Vibrationen abzufangen, damit das Training für dich sinnvoll ist und nicht sogar zu Verletzungen führen kann.

Worauf solltest du beim Vibrationstraining unbedingt achten?

Können die Muskeln die Vibrationen der Platte nicht vollständig abfangen – du solltest während des Trainings die Vibrationen nur leicht verspüren – können diese die Knorpel deiner gerade belasteten Gelenke und sogar deine inneren Organe zu stark durchrütteln und unter Umständen beschädigen.

Aus dem Grund ist es auch immens wichtig, alle Übungen korrekt auszuführen und das Training am besten von einem Trainer beaufsichtigen zu lassen. Dann können die eventuellen Fehlerquellen der einzelnen Übungen genau besprochen und später vermieden werden.

Wir hoffen, du hast nun Lust bekommen, das Vibrationstraining auch einmal auszuprobieren.

Hast du bereits Erfahrungen mit dem Vibrationstraining gemacht? Dann teile doch deine Erfahrungen mit uns in den Kommentaren. Wir freuen uns drauf!

Bildnachweis: ©Depositphotos_Ikonoklast

Hinweis: Das Informationsangebot auf Daytraining.de rund um die Gesundheit dient ausschließlich der Information und ersetzt nicht eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die von uns zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Beachten bitte auch den Haftungsausschluss.